Unsere Liaison mit Servicenummern begann bereits in grauer Vorzeit. Die ersten Servicenummern für einen Kunden haben wir damals noch bei der Telekom angemietet. Das war vor der Zeit der Liberalisierung auf dem Telekommunikationsmarkt und eine einzige Nummer hat damals 600 Mark Miete im Monat gekostet. Und es war auch noch vor der offiziellen Gründung unserer Firma, die zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich aus Kamran von Kleist und nur zu einem kleinen Teil aus mir, Simone Chorowski, bestand.

Etwas später kam mehr oder weniger durch Zufall eine neue Kundin zu uns und hatte eine Idee: ein Linesystem für mehrere Mitarbeiter, bei dem die Mitarbeiter nicht nur in Reihe geschaltet sind sondern gleichberechtigt ausgewählt werden können. So etwas gab es zwar bereits - hauptsächlich für Erotik-Lines, aber nur sehr teuer und aufwändig, nichts für kleinere Unternehmer.

Die Sache klang interessant, und da es inzwischen auch einige wenige Alternativen zur Telekom gab, über die man 0190-Nummer günstiger beziehen konnte, haben wir uns an die Arbeit gemacht und unser eigenes günstiges Linesystem entwickelt.

So nach und nach hat es sich herumgesprochen und immer mehr Linebetreiber und Einzelberater wollten über uns Nummern mieten, Linesysteme schalten und Ihre eigenen Ideen verwirklicht haben.

1996 gründeten wir dann offiziell die Firma KasCada, damals noch als Zwei-Personen-Unternehmen.

Das Linesystem hat sich anhand von Kundenwünschen und der Erfahrung, die wir aus dem Betrieb gewonnen haben, aus den ganz einfachen Anfängen immer weiterentwickelt und den Bedürfnissen unserer Kunden optimal angepaßt. Wir entwickelten ständig neue Funktionen, zum Beispiel waren wir eine der ersten auf dem Markt, die eine funktionierende und aktuelle Online-Statistik anboten.

Später kam dann noch der Online-Routing-Manager dazu, das erste System, bei dem der Kunde seine Zielrufnummern selbständig jederzeit und kostenlos und mit sofortiger Wirkung ändern kann. Das war damals noch ein Novum und es hat einige Zeit gedauert, bis auch andere Provider dies anbieten konnten.

Inwischen hatte sich unser Kundenstamm durch reine Mundpropaganda so erweitert, dass wir zu zweit den Anforderungen nicht mehr gerecht werden konnten. Deshalb wurden 2001 zwei neue Mitarbeiter eingestellt. Dr. Andreas Spiegl sollte uns vor allem in einem anderen unserer Segmente, bei den Internet- und Mailservern unterstützen und seine Frau Heidrun Spiegl übernahm in Teilzeit die Buchführung.

Um die doppelte Anzahl an Mitarbeitern zu ernähren, mußten wir natürlich auch unsere Umsätze erhöhen. Aus diesem Grund haben wir zum ersten Mal für uns selbst Werbung gemacht, eine kleine Anzeige in der Astrowoche, zusammen mit einigen Kunden, denen wir damit gleichzeitig eine Möglichkeit boten günstig eine Zeitschriftenpräsenz zu erhalten.

Während durch die Wirtschaftskrise eine Firma nach der anderen Pleite machte, Unmengen von kleinen neuen Servicenummernprovidern mit unrealistischen Auszahlungen den Markt überschwemmten und die Anrufer aus Geldmangel immer mehr ausblieben, konnten wir und unsere Kunden trotzdem unseren Umsatz verdoppeln.

Unser Erfolgsrezept: innovative Technologien in bewährter Qualität, faire Preise und ein überdurchschnittlicher Kundenservice. Am Ende ist es einfach doch die Leistung, die überzeugt.

Gleichzeitig verbesserten wir kontinuierlich unsere Produkte. Als Besonderheit entwickelten wir unter anderem den Online-Monitor, bei dem der Linebetreiber in Echtzeit sehen kann welche seiner Mitarbeiter gerade im Moment mit wem und wie lange schon telefonieren. Ein unglaublich nützliches Instrument um immer den Überblick zu behalten.

Weiterentwickelt wurden daraus die dynamischen Internetseiten, auf denen der Anrufer auf der Internetseite des Anbieters sehen kann, welche Berater gerade im Moment besetzt sind und welche frei oder momentan nicht verfügbar. Dieses System haben wir ausserdem auch noch auf Teletext portiert, so dass der Fernsehzuschauer ebenfalls genau diese Information erhält. Und da alles eigene Entwicklungen sind, können wir diese auch zu einem extrem günstigen Preis anbieten.

Ausserdem begannen wir, unsere Kunden bei ihrer Werbung zu unterstützen. Zuerst mit großen Sammelanzeigen in der "Astrowoche", dann zusätzlich mit mehreren Vierer-Anzeigen, bei denen die Anbieter eine Viertel-Anzeige kaufen können. Später schalteten wir auch Anzeigen in der "Bild der Frau", in der schweizer "Glückspost", in "Tina", "Bella" und "Laura" und in "Life". Seit einiger Zeit bieten wir mit gutem Erfolg auch Anzeigen im Teletext auf VOX, Sat1, Kabel und 9live an.

Da wir erkannten wie wichtig gerade dieser Aspekt unseres Angebotes ist, wurde KasCada auch als Werbeagentur angemeldet. Dafür stellten wir eine zusätzliche Mitarbeiterin ein, die sich schwerpunktmäßig um die Werbung für unsere Kunden kümmert: Dr. Katrin von Kleist; ein dreiviertel Jahr später ergänzt durch Caroline Yao, die wir von einer PR-Agentur übernommen haben, um noch mehr Kompetenz auf diesem Sektor zu erreichen.

Im Sommer 2004 beschlossen wir, dass KasCada ein neues Outfit benötigt, das unsere Weiterentwicklung symbolisiert und deutlicher darstellt, wer und was wir tatsächlich sind. Aus diesem Grund wurde eine komplett neue Corporate Identity entwickelt, angefangen mit einem neuen, frischeren Logo, neuen Internetseiten und einem neuen, auffälligeren Auftreten in der Öffentlichkeit.

Wir sind schon sehr neugierig, was sich daraus ergeben wird, und freuen uns auf Ihre Anregungen und Ideen. Wir wollen uns mit Ihrer Hilfe immer weiter entwickeln und Ihnen immer den besten Service und die optimalen Technologien bieten.
Denn Ihr Erfolg ist unser Erfolg!

Herzliche Grüße,

Simone Chorowski

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